Hallo! Ich bin die Bella, bin am 8.9.1981 geboren und mit meinen zwei älteren Schwestern im Waldviertel aufgewachsen. Meine Kindheit war ziemlich normal, was man heutzutage als normal bezeichnet. Ich habe mich dann durch die Schlulen gequetscht, um danach Geld zu verdienen.
Ich wusste immer schon, dass ich irgendwie anders war, wollte mich nicht einordnen, hörte andere Musik als Gleichaltrige, war gegen Diskriminerung jeglicher Art und war aufmüpfig in der Schule. Wohin mich das führen sollte, wusste ich auch nicht. Ich wollte nur nicht so sein wie alle anderen, da ich wusste, dass da was schief läuft.
Ich suchte aber nichts, da ich ja nicht wusste, wonach ich suchen sollte. Im November 2001 lernte ich, über Internetumwege Markus kennen. Schon bald kamen wir zusammen und es war eine wundervolle seltsame Aura zwischen uns. Ob das wohl gutgeht, wenn zwei so gegensätzliche Menschen zusammenkommen?
Ich träumte vom Glück zu zweit, mit prächtiger Hochzeit, Haus, Kind und vielleicht einem Hund. Tja, aber ich wuchs mit Markus´ Gemeinschaftsgedanken mit. Es klang gut, mehrere Menschen lieben zu können und zu dürfen. Nur in Punkto Sexualität hatte und habe ich Probleme, dies zu akzeptieren. Es gab viele Gespräche und für Markus war klar, dass er ein "normales" Leben nicht führen konnte ohne sich selbst belügen zu müssen. Also stellte mich Markus vor ca. vier Jahren vor die Wahl: Entweder ich akzeptiere seine Gedanken oder ich lebe mein "normales" Leben, aber mit jemand anderem. Es ist also meine Entscheidung, ob ich nur einen Menschen lieben möchte oder mehrere, es ist aber nicht meine Entscheidung wie Markus leben soll und so sehe ich das auch.
Ich liebte diesen Menschen (tu ich übrigens immer noch, heute noch vielmehr) und habe mich entschieden, mit ihm eine Gemeinschaft aufzubauen. Es fühlt sich für mich stimmig an. Mittlerweile begleitet uns unser wunderbarer Sohn Manuel Johannes. Auch durch ihn und sein Aufwachsen, Vergleiche mit anderen Eltern-Kind Beziehungen und Situationen und Vergleiche mit unserer Erinnnerung an unsere eigene Kindheit, merke ich, dass wir auf dem richtigen Weg sind, auch wenn ich oft das Gefühl habe, mit unseren Gedanken alleine dazustehen.
Zur Zeit suche ich eine Halbtagsstelle, vormittags, (Verkauf, Reinigungskraft, Arbeiten mit Kindern) in unserer Umgebung, um unsere Haushaltskassa aufzubessern. Ein weiteres Anliegen ist mir, eine Montessori-Ausbildung zu machen und mit Kindern zu arbeiten (eigene Kindergruppe, oder im Zuge unseres Gemeinschaftsprojektes eine eigene Kinderrepublik zu gründen).
Ich freue mich auf unser Gemeinschaftsprojekt und hoffe, euch allen ein Stück Wahrheit auf unserer Homepage zu zeigen.
Mit dem Venusprojekt an sich habe ich mich noch nicht genau beschäftigt. Für mich ist die Zeit noch nicht stimmig genug. Aber an und für sich stimme ich dem zu, dass ein Leben ohne Geld "gesünder" wäre.



